Pflegestation Mauer-und Alpensegler
Von März bis November widmet sich die Mauer- und Alpenseglerstation der Pflege, medizinischen Versorgung, Therapie und Auswilderung verletzter Mauer- und Alpensegler. Pro Saison wurden rund 400 Vögel aus der ganzen Schweiz betreut; vereinzelt kommen auch Schwalben und Fahlsegler hinzu. Für die Alpensegler hat die Schweiz eine spezielle Verantwortung. Es gibt eine grosse Population von ihnen, verglichen mit den Nachbarländern. Die Mauersegler sind zwar überall in Europa verbreitet, die Art nimmt aber in der Schweiz seit Jahren kontinuierlich ab. Ein wichtiger Ein zentraler Bestandteil der Auswilderung ist die Mauerseglerkolonie in Zürich mit jährlich rund 30 Brutpaaren, deren Nistkästen mit Kameras ausgestattet und regelmässig gereinigt werden; weitere Nistkästen befinden sich in Rümlang. Unterstützt wird die Arbeit von ehrenamtlichen Helferinnen sowie zwei Praktikantinnen, während der Saison wird ein 24-Stunden-Betrieb gewährleistet. Die Finanzierung erfolgt durch Beiträge der Stiftung Pro Artenvielfalt und private Spenden, ein grosser Teil der Betriebskosten muss jedoch privat getragen werden. Die Stiftung zur Förderung der Ornithologie unterstützte das Projekt einmalig mit Fr. 20'000.-.
